Zwölf-Apostel-Gemeinde Hildesheim

Die Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde

ist am 1. Januar 1968 als zehnte evangelische Kirchengemeinde der Stadt Hildesheim durch Ausgliederung aus der Christuskirchengemeinde gegründet worden.

Der damalige Kirchenvorstand der Christuskirche hatte schon am 13. November 1954 auf Initiative des Superintendenten Kurt Degener und des Pastors Heinz Bauer ein Hügelgelände von der Klosterkammer gekauft. Erst acht Jahre später wurde ein begrenzter Entwurfswettbewerb ausgeschrieben, den Prof. Dipl.-Ing. Dieter Oesterlen aus Hannover gewann. Er wurde dann mit dem Bau wie auch mit der Bauleitung beauftragt.

Am 1 Juli 1964 war Arbeitsbeginn. Der Grundstein wurde am 2. Oktober 1965 in der Südwestecke der Kirche gelegt und schon am 12. November 1966 konnte das Richtfest gefeiert werden.

Seit dem 13. August 1967 - dem Einführungssonntage des ersten Pfarrers, Pastor Dietrich Kunze - sammelte sich bereits die Gemeinde im Vorraum der noch im Bau befindlichen Kirche zum Gottesdienst.

Nachdem das Küsterhaus zuerst, dann das Pfarrhaus am 31. Juli 1967 bezogen worden waren und der Kindergarten am 03. Oktober seinen Betrieb aufgenommen hatte, weihte Landesbischof Dr. Hanns Lilje das Gemeindezentrum Zwölf-Apostel am 15. Oktober 1967.

Aber erst mit Ausbau des Gemeindesaales durch das Kirchliche Bauamt unter Baumeister Rennenberg konnte der Ring der Bauten am 9. Februar 1975 fertig gestellt werden.

Anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens unserer Kirchengemeinde im Jahre 1987 verfasste Pastor Dietrich Kunze eine sehr informative zweiunddreißigseitige Broschüre zur Architektur des Zwölf-Apostel-Gemeindezentrums mit dem Titel "Die Zwölf-Apostel-Kirche in Hildesheim". Sie ist noch in wenigen Exemplaren in gedruckter Form erhältlich. Da sie jedoch dankenswerter Weise seitens der Druckerei Steinfelder, die damals Gestaltung, Satzherstellung und Druck ausgeführt hat, neu digitalisiert und als PDF-Datei zur Verfügung gestellt und von Pastor Kunze zur elektronischen Veröffentlichung freigegeben wurde, kann diese Broschüre fortan auch unter folgendem Link heruntergeladen werden: